Salzgehalt wird aus Leitfähigkeit über standardisierte Formeln berechnet, die Temperatur berücksichtigen. Stelle sicher, dass deine App den verwendeten Algorithmus transparent ausweist und Einheiten eindeutig sind. Kalibriere mit zertifizierten Lösungen, warte auf stabile Werte und spüle den Sensor sorgfältig zwischen Messpunkten. Notiere die Lösungschargen, damit Vergleiche später belastbar bleiben. Kleine Sorgfaltsschritte vermeiden große Fehlinterpretationen im Datenverlauf deiner Küstenbeobachtungen.
Leitfähigkeit steigt mit Temperatur, daher korrigieren viele Systeme automatisch auf eine Referenz, häufig 25 Grad Celsius. Prüfe, ob die Kompensation korrekt aktiviert ist und Sensor und App dieselbe Referenz nutzen. Lasse Sonde und Lösung Temperaturgleichgewicht erreichen, bevor du abliest. Dokumentiere Abweichungen, etwa bei stark schwankendem Wind, direkter Sonne oder kalten Metalloberflächen. Präzise Temperaturangaben stabilisieren jeden weiteren Messwert und verhindern systematische Fehler.
Saubere Sensoren messen besser. Spüle nach jedem Einsatz mit deionisiertem Wasser, vermeide harte Bürsten und reinige optische Fenster für Trübung besonders behutsam. Führe regelmäßige Null‑ und Spankontrollen durch, archiviere Ergebnisse und achte auf Dichtungen. Ein kurzer Blick auf O‑Ringe, Kabelknicke und Korrosionsspuren spart später Zeit und Geld. Pflegeprotokolle erhöhen die Lebensdauer und sichern die Vergleichbarkeit deiner Strandmessungen über viele Monate hinweg.
All Rights Reserved.